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Das vorhandene Gebäude

Eine Decke, ob aus Stahlbeton, Ziegelhohlkörpern oder
Spannbetonhohldielen, besitzt genug Reserven zur Auf-
nahme der durch den Balkonanbau hervorgerufenen
zusätzlichen Kräfte. Da die einzuleitenden Kräfte aus dem
Balkonanbau (aussen) den vorhandenen Kräften aus den
Deckenfeldern (innen) entgegenstehen, hat auch eine
Holzbalkendecke genug Lastreserven.

Auch das darunter befindliche stützende Mauerwerk hat
genug Reserven zur Aufnahme und Ableitung der Lasten
in die vorhandene Fundamentierung.

Die geringfügigen zusätzlichen Auflasten kann die vorhan-
dene Gründung aufgrund des über Jahre durch die bereits
vorhandene Auflast konsolidierten Bodens ohne Bedenken
aufnehmen, da der Boden aufgrund der dichteren Lagerung
höhere Pressungen verträgt.

Im Rahmen der Beratung und Planung wird die vorhandene
Konstruktion überprüft und mit den neuen Lasten statisch
nachgewiesen.


Die Verankerung


In Stahlbetondecken (d ≥ 12 cm) wird die biegesteife
Verankerung durch eine wärmegedämmte Edelstahlkonsole,
welche mit hochbelastbaren Dübeln in die Decke verankert
wird, hergestellt.

Die Verankerungsarbeiten werden von außen ausgeführt,
das Gebäudeinnere bleibt unberührt.

In Decken aus Ziegelhohlkörpern oder Spannbetonhohl-
dielen erfolgt die Einspannung durch eine wärmegedämmte
Edelstahlkonsole in Kombination aus aufgedübelter,
horizontaler Zuglasche auf der Deckenoberseite und verti-
kaler Druckplatte am Deckenrand.

Hierbei muss der Estrich im Gebäudeinneren im Bereich
der Zuglaschen aufgeschnitten und später wieder ver-
schlossen werden.

Bei einer Holzbalkendecke wird ein Profil aus Edelstahl
an den Balken mittels Bolzen befestigt, an dem eine
wärmegedämmte Edelstahlkonsole befestigt ist.

Um die Arbeiten durchführen zu können, wird die Holzbalken-
decke von unten in den betreffenden Feldern geöffnet und
später wieder verschlossen.

Die Verankerungen werden durch zertifizierte Firmen
ausgeführt.


Der neue Balkon

Das Tragsystem der Anbaubalkone besteht aus einem
Trägerrost mit Nebenträgern für die Auflagerung der
Balkonplatte und Aufnahmepunkte für die Brüstung und
Hauptträgern, welche an die Verankerung in Form von
wärmegedämmten Edelstahlkonsolen anschließen.

Bei Montage in Wandbereichen ohne oder mit kleinen
bis mittleren Öffnungen, werden die Hauptträger direkt
an die wärmegedämmten Edelstahlkonsolen biege-
steif angeschlossen.

Bei Montage in Wandbereichen mit sehr breiten Öffnungen,
werden die äußeren Hauptträger direkt an die wärmege-
dämmten Edelstahlkonsole biegesteif angeschlossen.
Die inneren Hauptträger werden an eine spezielle Edel- stahlkonsole mit Querkraftgelenk biegesteif angeschlossen.
Die Querkraft aus der Einspannung wird durch einen zusätzlichen Querträger aufgenommen, der die Kraft
in die äußeren Hauptträger weiterleitet.

Hierdurch werden die Querkräfte umgelagert und in die
steiferen Bereiche des anschließenden Bauwerks einge-
leitet. Der vorhandene Öffnungssturz bekommt nur gering-
fügige Mehrbelastung und muss nicht verstärkt werden.


 


Schnitt Verankerung in
Stahlbetondecken
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Schnitt Verankerung an
Holzbalkendecken
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Detailaufnahme
 

Grundriss Verankerung an Holzbalkendecken
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Querkraftverlauf im
Trägerrost

Biegemomentverlauf im
Trägerrost